PallSoc: Gesellschaft und Mensch: Innovationen in der Palliativversorgung


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Der Forschungsschwerpunkt Gesellschaft und Mensch: Innovationen in der Palliativversorgung (PallSoc), geleitet von PD Dr. Dr. Maria Heckel, beantwortet Fragen zu den Auswirkungen von Technikinnovationen auf den Versorgungsalltag in der Palliativversorgung. Darüber hinaus beobachtet und interpretiert der Schwerpunkt Haltungen zu Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft und untersucht, was Bürgerinnen und Bürgern im Hinblick auf Versorgung und Leben am Lebensende wichtig ist. Dabei kommen partizipative Forschung (Forschung, bei der Betroffene aktiv mitgestalten), Beobachtungs- und Interventionsstudien, Interviews, Gruppendiskussionen sowie Methoden zur Ableitung von Anforderungen an Technikinnovationen zum Einsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse befähigen Behandlungsteams, Entscheidungsträger und Technikentwickelende informierte, patientenzentrierte und wertegeleitete Entscheidungen bezüglich des Einsatzes technischer Innovationen zu treffen. Die Sichtweisen von Patientinnen, Patienten, Angehörigen und Bürgerinnen und Bürgern werden sichtbar und in den Forschungsprozess eingebracht. Ziel ist es, Technikinnovationen in der Palliativversorgung kritisch zu begleiten, ihre sozialen und gesellschaftlichen Folgen sichtbar zu machen und sicherzustellen, dass Entwicklung und Einsatz neuer Technologien konsequent an den Bedürfnissen und Werten der Betroffenen ausgerichtet sind. Der Schwerpunkt reflektiert kritisch, welche gesellschaftlichen und versorgungsbezogenen Werte und Annahmen in Forschungs- und Entwicklungsprozesse einfließen.


Ansprechpartnerin: 

PD Dr. phil. Dr. rer. biol. hum. Maria Heckel (Leiterin der Forschungsstelle)

maria.heckel@uk-erlangen.de

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