Anerkennung des Iǧtihād – Legitimation der Toleranz. Möglichkeiten innerer und äußerer Toleranz im Islam am Beispiel der Iǧtihād-Diskussion

Poya A (2003)


Publication Language: German

Publication Type: Journal article

Publication year: 2003

Journal

Abstract

Das Werk untersucht die Tragweite des Iǧtihād auf der Grundlage arabischer und persischer, sunnitischer und schiitischer, klassischer und moderner Quellen. Iǧtihād ist der zentrale Begriff der islamischen Rechtsmethodologie und bedeutet – im Kern und ohne sich in spitzfindige Rechtsdefinitionen zu verlieren – die qualifizierte Anwendung der Vernunft bei der Ermittlung der Scharia. Unter Bezugnahme auf den Terminus Iǧtihād argumentieren einige zeitgenössische muslimische Gelehrte und Intellektuelle für eine tolerante Haltung. Das Buch setzt sich mit dem Begriff Iǧtihād in seiner ganzen Bandbreite auseinander, um zu klären, ob und inwieweit er Diskussionsmöglichkeiten eröffnet, die zu einem modernen Toleranzverständnis im Sinne der Anerkennung des Anderen – nicht nur einer anderen Islamvorstellung, sondern auch nicht-islamischer Überzeugungen – beitragen können.


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APA:

Poya, A. (2003). Anerkennung des Iǧtihād – Legitimation der Toleranz. Möglichkeiten innerer und äußerer Toleranz im Islam am Beispiel der Iǧtihād-Diskussion. SOAS Journal of Postgraduate Research.

MLA:

Poya, Abbas. "Anerkennung des Iǧtihād – Legitimation der Toleranz. Möglichkeiten innerer und äußerer Toleranz im Islam am Beispiel der Iǧtihād-Diskussion." SOAS Journal of Postgraduate Research (2003).

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